Griechenland – Sachsen-Altenburg, Eduard Prinz von, königlich bayerischer Generalleutnant und Kommandant der 1. Kavalleriedivision in München (1804-1852).

220,00 

Eigenhändiger Brief mit Unterschrift München, 6. V. 1844, 4°. 2 Seiten.

Vorrätig

Beschreibung

An einen Kapellmeister: „[…] Den sehnlichen Wünschen des Staabstrompeters im königlichen Cev[au]leger Regimente Kronprinz, Friedrich Johannes, gerne entsprechend, welcher sich um die erledigte Hoftrompetersstelle am königlichen Hofchore bewirbt, weihe ich Euer Wohlgeboren diese Zeilen, um mir Ihre vielvermögende Geneigtheit für denselben freundlichst zu erbitten. – Ich kenne Johannes, aus der Zeit wo ich selbst noch den Reihen der wackeren Chevauxlegers angehörte, als einen braven u. geschickten Mann, an welchen sich alle Reiter-Regimente des Heeres sich wandten, um die seinem eigenen Compositionstalente entsprossenen, oder von ihm arrangierten Musikstücke, zur Mittheilung zu erhalten. – Die mit ihm anzustellende Probe wird ohne Zweifel zeigen, dass er ein tüchtiger, zu der von ihm ersehnten Stelle würdiger Musiker ist […]“ – Eduard war der jüngste Sohn des Herzog Friedrich von Sachsen-Hildburghausen (1763-1834; seit 1826 Herzog von Sachsen-Altenburg). An der Spitze des bayerischen Militärkontingents begleitete er seinen Neffen Otto, den Sohn seiner Schwester Therese, Königin von Bayern, nach Griechenland und wurde dort Gouverneur von Nauplia. Er war ein enger Freund seines Schwagers Ludwig I. von Bayern, mit dem er eine umfangreiche schriftliche Korrespondenz führte. – In der Falte gerissen, kein Textverlust.