Beschreibung
An einen österreichischen Hofbeamten: „Ew. Excellenz! Mein hochverehrter Freund, der Oberstlieutenant v. Friedel machte mir die für mich freudige Mittheilung, daß Ew. Excellenz sich mit außerordentlicher Güte der Überreichung des allerunterthänigsten Bittgesuches an S. Kaiserliche Kaiserliche Majestät unterziehen wollten. Wie ich in diesem Gesuche mir mit kurzen Worten anzudeuten erlaubte, so ist es auch meine innigste Ueberzeugung, daß nur die Huld Sr. Kaiserlichen Königlichen Majestät da vielleicht ein kleines Verdienst zu erkennen vermag, wo nur durch meine wahrhafte Liebe zu der schönen Kaiserlichen Armee und zu deren großen Führern es mir gelang, Schilderungen zu entwerfen, die nicht ohne Interesse gelesen wurden. Ew. Excellenz erlauben mir aber vielleicht Ihnen gegenüber eines meiner Hauptverdienste zu erwähnen, das ist meine unbegrenzte Dankbarkeit für jede Güte und Freundlichkeit, die mir erzeigt wird, und darf ich vielleicht in dieser Richtung mir erlauben, die Versicherung zu geben, daß ich die freundlichen Bemühungen Ew. Excellenz aufs höchste anerkenne und bis zu dem Augenblick, wo es mir vergönnt sein wird, meine Erkenntlichkeit persönlich auszusprechen, mit dem Ausdrucke größter Hochachtung und Verehrung verbleibe […]“ – Nicht zuletzt wegen seiner Tätigkeit als Kriegsberichterstatter bei den österreichischen Feldzügen von Radetzky 1848/49 sowie 1859 wurde Hackländer von Kaiser Franz-Joseph I. am 6. Juni 1860 in den erblichen Adelsstand erhoben.








