Beschreibung
Wohl an den Schriftsteller und Freund der Familie Mann Bruno Frank (1887-1945), dessen „Politische Novelle“ am 11. Februar 1929 im „Tage-Buch“ abgedruckt wurde: „Warum lesen nicht Sie einmal ganz groß vor? Briand-Brief oder sonst etwas? – Viele und meine schönsten Grüße. Hat man Ihnen Klausens ‚Alexander‘ geschickt, ich will es hoffen […] Soll ich Sie besuchen, wenn ich, im Dezember, vielleicht, in Ihre Gegend komme, oder ärgerte es Sie eher?“ – Die „Politische Novelle“ thematisierte die deutsch-französische Aussöhnung vor dem Hintergrund des Treffens zwischen Aristide Briand und Gustav Stresemann im Herbst 1925 in Locarno. Dort wurden die Verträge von Locarno unterzeichnet. Briand, der sich von Bruno Frank porträtiert und als Protagonist der Novelle sah, dankte dem Autor am 5. April 1929 mit einem Brief. Dieser liegt heute in der Monacensia, München. Klaus Manns „Alexander. Roman einer Utopie“ erschien erstmals 1930 im S. Fischer Verlag.








