Staiger, Emil, Literaturwissenschaftler (1908-1987).

198,00 

Eigenhändiger Brief mit Unterschrift Zürich, 30. XII. 1938, Kl.-4°. 2 Seiten. Doppelblatt. Gelocht.

Vorrätig

Beschreibung

An Professor Breithaupt in Konstanz mit Übersendung der griechischen Noten: „[…] Ich habe im Oktober geheiratet; dann begann ein sehr arbeitsreiches Semester […] Unterdessen ist meine Übersetzung aber auch im Schauspielhaus Zürich aufgeführt worden – nicht eben stilrein, aber dennoch eindrucksvoll […] Die Bildung, die mir im Konstanzer Gymnasium zuteil wurde, sichert mir manche Vorteile gegenüber den Schülern von Schweizer Gymnasien […] Freilich sieht es jetzt auch in dieser Hinsicht bei Ihnen anders aus, und wir sind es nun, die ein Erbe pflegen müssen, an dem sich eine neue deutsche Generation zu desinteressieren scheint. So wechseln die Dinge […]“ – Staiger war ab 1935 Privatdozent, dann 1943-76 Ordinarius für Germanistik an der Universität Zürich. „Mit Staigers Name verbindet sich eine Epoche der Wissenschaftsgeschichte der Germanistik.“ (Killy XI, 137).