Miksch, Johann Aloys, Sänger (Tenor) (1765-1845).

225,00 

Eigenhändiges Gedichtmanuskript mit Unterschrift Dresden, 17. V. 1816, 24 x 20 cm. 1 Seite. Doppelblatt. Ein zweites Gedichtmanuskript „Das Pfänderspiel“ liegt bei..

Vorrätig

Beschreibung

„An die drei Verbündeten vom steifen Hauptmann“. – 1786 wurde Miksch Zeremoniensänger an der Katholischen Hofkirche, 1797 Tenorist der Italienischen Oper in Dresden. Nachdem er aufgrund falscher Stimmbildung stimmkrank geworden war, nahm er Gesangsunterricht bei dem Kirchensänger und Kastraten Vincenzo Caselli. Angeregt durch diesen widmete er sich nunmehr ausschließlich dem Studium des Kunstgesangs und erlernte unter der Leitung Casellis die Methode der Bologneser Schule des Bernacchi. Ab 1801 war er Gesangslehrer der Hofkapellknaben, wo er zum Instruktor ernannt wurde. 1820 wurde Miksch auf Veranlassung Carl Maria von Webers Chordirektor der Dresdner Hofoper und 1824 zusätzlich Kustos der königlichen (Privat-)Musikaliensammlung des Königs Friedrich August II. Miksch kommt das Verdienst zu, die Traditionen des älteren italienischen Kunstgesangs in Deutschland erhalten zu haben.