Winckel, Franz von, Gynäkologe (1837-1911).

200,00 

2 eigenh. Brief mit Unterschrift München, 21. VI. 1886 und 7. V. 1898, Gr.-8°. u. kl.-quer-8°. 4 Seiten . Gedruckter Briefkopf..

Vorrätig

Beschreibung

An einen Kollegen mit einem Befund über eine Patientin: „[…] Frau [Name getilgt] leidet an heftigen Kopfschmerzen die mit […] Koliken zusammenhängen […]“. – Der 2. Brief ebenfalls mit einer Diagnose über eine Patientin. – Winckel studierte am medizinisch-chirurgischen Friedrich-Wilhelms-Institut in Berlin, wurde 1860 promoviert und war Assistent an der Universitäts-Entbindungsanstalt. 1864 ging er als o.Prof. der Gynäkologie und gerichtlichen Medizin an die Univ. Rostock und wurde Leiter der Geburtshilflichen Universitätsklinik und der Zentral-Hebammenanstalt. 1872-83 war er Direktor der kgl. Entbindungsanstalt und Mitglied des Landes-Medizinal-Kollegiums in Dresden, danach o. Prof. und Direktor der Universitäts-Frauenklinik und der Hebammenschule in München, gehörte dort auch dem Obermedizinalausschuß an und fungierte als Beisitzer des Medizinalkomitees. 1879 wurde Winckel in die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina gewählt. Er veröffentlichte u.a. „Die Pathologie und Therapie des Wochenbettes“, „Die Pathologie der weiblichen Sexual-Organe“, „Lehrbuch der Frauenkrankheiten“ und „Lehrbuch der Geburtshülfe“. Winckel war Mitherausgeber des „Handbuchs der Geburtshülfe“.